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Depression als Ursache für Gedächtnisprobleme

„Viele Betroffene schieben solche Symptome auf allgemeine Alterungsprozesse oder scheuen den Besuch bei einem Facharzt, weil sie die Diagnose Demenz fürchten“, so die Erläuterung des DGGPP-Vizepräsidenten Martin Haupt. Jedoch habe man im Hinblick auf depressionsbedingte Gedächtnisprobleme die Möglichkeit, diesen effektiv entgegenzuwirken. Weiterhin wird betont, dass der Unterschied zwischen Demenz und Depression nicht problemlos festzustellen sei und der Betrachtung und Analyse eines Gerontopsychiaters bedürfe. Der zentrale Ansatzpunkt der Therapie, so die Erklärung Haupts, stelle hierbei die medikamentöse Behandlung mittels Antidepressiva dar.

Darüber hinaus könne sich eine begleitende Psychotherapie als sinnvoll erweisen, wie der Experte weiterhin erklärt. Abschließend wird betont, dass, ungeachtet des Alters des Betroffenen, die Heilungschancen durch die Früherkennung der Krankheit bedeutsam gesteigert werden können.